Zählerdaten nicht am Telefon weitergeben

Anrufer geben vor, im Auftrag der ELE zu handeln – betrügerische Absichten nicht auszuschließen

Die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) hat in den letzten Tagen vermehrt Hinweise auf möglicherweise betrügerische Telefonanrufe von besorgten Kundinnen und Kunden erhalten. Dabei haben die Anrufer vorgegeben, im Auftrag der ELE zu handeln, und Zählernummer und Zählerstand erfragt.

Die ELE weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Anrufe weder im Auftrag des Unternehmens, geschweige denn von Mitarbeitern der ELE durchgeführt würden. Generell fragt der Energieversorger Zählerdaten niemals aktiv per Telefon ab, denn auch diese zählen zu den vertraulichen persönlichen Daten, die man keinesfalls leichtfertig am Telefon preisgeben sollte. Anhand von Zählernummer und Zählerstand könnten Betrüger zum Beispiel einen ungewollten Anbieterwechsel anstoßen.

Wer sich unsicher ist, ob es sich bei dem Anrufer wirklich um einen Mitarbeiter der ELE handelt, sollte sich daher über den telefonischen Kundenkontakt unter der 0209/ 165-10 zunächst rückversichern.

Viele Kundinnen und Kunden kamen diese Anrufe zurecht merkwürdig vor, und sie haben sich deshalb bei der ELE gemeldet. Aber vielleicht ist die Zahl derer, die sich nicht gemeldet haben und auf die Anrufer hereingefallen sind, noch viel größer. Wer bereits Daten preisgegeben und damit ungewollt einen Vertrag geschlossen hat: Bei telefonisch geschlossenen Verträgen gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Den Widerruf sollte man schriftlich an den Vertragspartner richten. Musterbriefe dafür findet man im Internet, zum Beispiel auf der Seite der Verbraucherzentrale NRW.

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