Wie grün ist Dein Fußabdruck?

Wenn auch aktuell durch weniger Konsum und geringere Mobilität vermindert, verursachen wir alle im Allgemeinen zu viel CO2. In Summe deutlich mehr, als die Erde verkraftet. Die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) hat nun eine Kampagne ins Leben gerufen, die sich um die Frage dreht, wie gut sich der eigene Lebensstandard mit der Umwelt verträgt und welche „Fußspuren“ wir Tag für Tag hinterlassen. Und sie zeigt kleinere und größere Schritte auf dem Weg zu mehr Klimaschutz.

Heizung, Auto, Kleidung, Surfen im Internet – das alles verbraucht Ressourcen und verursacht Treibhausgase. Die Auswirkungen unseres Lebenswandels auf die Umwelt bezeichnet man als „ökologischen Fußabdruck“. Je kleiner der ist, desto besser. Ein wesentlicher Teil des ökologischen Fußabdrucks ist der CO2-Ausstoß. Von aktuell durchschnittlich 11,6 Tonnen pro Jahr müssten wir auf weniger als eine Tonne CO2 pro Person und Jahr kommen – so die Position des Umweltbundesamtes. Um das in die Tat umzusetzen, müssen wir alle uns ganz schön ins Zeug legen. Aber auch, wenn es ein sehr ehrgeiziges Ziel ist: Jeder Beitrag zählt. Also lasst uns anfangen!

Wie grün ist also Dein Fußabdruck? Um diese Frage dreht sich die Kampagne, und die muss jeder für sich ganz persönlich beantworten. Dabei leistet ein Online-Rechner Hilfestellung, der extra zu diesem Zweck programmiert wurde und auf der Webseite www.ele.de/fussabdruck zu finden ist. Er fragt individuelle Eckdaten zu den Themen Mobilität, Heizung, Strom, Ernährung und zum allgemeinen Konsum ab. Hat man mithilfe des Rechners seinen persönlichen Status und damit auch individuelle Stellschrauben ermittelt, bekommt man passend dazu ein paar Tipps und Lösungen für einen ressourcenschonenderen Lebensstil mitgeliefert.

Informations- und Beratungsangebote zum Thema Energiesparen, Heizungschecks, Systemlösungen für die effiziente Wärmeversorgung, Klima- und LED-Technik, moderne Ladetechnik für E-Autos, Solaranlagen, Energiemanagement, Contractingangebote und Ökostromprodukte – auf die Frage, wie man im eigenen Zuhause CO2 sparen und etwas für den Klimaschutz tun kann, hält die ELE viele Antworten bereit. Eine ganz neue Serviceleistung, die man für die Zeit nach Corona mal im Auge behalten kann, ist beispielsweise der kostenlose Test von eLastenrädern. Gemeinsam mit vier kooperierenden Radhändlern, ermöglicht ELE den Test dieser emissionsfreien Mobilität. Aktuell besteht dieses Angebot nicht, es startet aber, sobald der Einzelhandel wieder den gewohnten Betrieb aufnimmt.

„Wir wollen unseren Kunden hier in der Region konkret aufzeigen, wie man seine persönliche CO2-Bilanz verbessern kann“, sagt ELE-Vertriebschef Guido Boß. „Auch die aktuelle Kampagne zahlt auf dieses Ziel ein. Denn abstrakte klimapolitische Ziele werden zwar auf EU-, Bundes- und Landesebene beschlossen, aber umgesetzt werden sie hier vor Ort. Die Kommunen haben sich ja auch ehrgeizige Ziele in Sachen Klimaschutz gesetzt und verfolgen diese mit großem Engagement. Diesen Zielen dient auch die stetig anwachsende Palette der ELE-Produkte und -Dienstleistungen, die den Klimaschutz in den drei Städten nachweislich voranbringen, und natürlich unsere aktuelle Kampagne, die dazu motivieren soll, selbst ein Stückchen zum großen Ganzen beizutragen.“ 

Denn nur, wenn jeder mitmacht und an vielen kleinen Stellschrauben gedreht wird, sind die großen Klimaschutzziele zu erreichen. Sobald eine Maßnahme in die Tat umgesetzt ist, lässt sich der Effekt in Sachen CO2-Einsparung übrigens konkret benennen. Guido Boß: „Die Maßnahmen, die wir in den letzten Jahren im Emscher-Lippe-Land und gemeinsam mit unseren Kunden auf den Weg gebracht haben, reduzieren die jährlichen CO2-Emissionen um deutlich mehr als 20.000 Tonnen. Aber wir sind sicher, dass da in Zukunft noch einiges hinzukommt.“

 

Zurück