Um unsere Website für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

VW e-up! für InnovationCity

ELE-Geschäftsführer Dr. Bernd-Josef Brunsbach (l.) und Innovation-City-Geschäftsführer Burkhard Drescher setzen mit dem VW e-up! den gemeinsamen „Praxistest Elektromobilität“ fort.

Freude bei der Innovation City Management GmbH: Das neueste Mitglied der Fahrzeugflotte ist ein VW e-up! ELE-Geschäftsführer Bernd-Josef Brunsbach übergab die Schlüssel des kleinen Elektroflitzers an Innovation-City-Geschäftsführer Burkhard Drescher. Damit setzen die Projektpartner nun eine Testreihe fort, die schon 2011 begann.

Damals hatte man sich gemeinsam das Ziel gesetzt, Elektromobilität auf die Straßen Bottrops zu bringen, und die ELE hatte der Innovation City Management GmbH mit dem Citroen C-ZERO dazu erstmals einen Kleinwagen mit Elektroantrieb zur Verfügung gestellt. Zwei Jahre lang kurvte der Citroen C-ZERO durch die Stadt und punktete fleißig im Praxistest, bevor er durch den Nissan Leaf ersetzt wurde. Als Elektroauto der neueren Generation überzeugte der vor allem durch eine höhere Beschleunigung und bessere Reichweite. 

Und nun also der VW e-up! Der kleine Stromer ist der nächste Kandidat im Bottroper Praxistest. Er ist praktisch und agil, ein typisches Auto für das Straßengewirr der Stadt. „Bei dem Projekt geht es vor allem darum, herauszufinden, wie gut die Fahrzeuge im Alltag funktionieren“, sagt ELE-Geschäftsführer Bernd-Josef Brunsbach. „Es steht fest, dass immer mehr Menschen elektrisch fahren wollen. Aber eben nur in vollwertigen und bezahlbaren Autos. Der VW e-up! ist günstiger als die meisten anderen Elektroautos – VW hat den Preis vor kurzem nochmal deutlich reduziert – aber das Beste an dem Kleinstwagen ist das Fahren, das macht nämlich richtig Spaß. Wir sind gespannt, wie er sich im Alltag schlägt.“

„Bei uns wird der e-up! auf jeden Fall ganz praktisch eingesetzt: in erster Linie für die vielen Fahrten unserer Energieberatungsteams. So können wir für E-Mobilität werben und das Auto gleichzeitig auf seine Tauglichkeit im innerstädtischen Verkehr testen“, erklärt Burkhard Drescher. 

Der VW e-up! verspricht schon beim Anfahren den ersten Aha-Effekt: Fuß aufs Gaspedal, und schon geht er mit seinem synchronen 60 kW (82 PS) starken E-Motor und einem ordentlichen Drehmoment von 210 Nm ab wie Schmidts Katze. Nahezu geräuschlos erreicht man nach nur 3,7 Sekunden Tempo 50. Nur beim Höchsttempo ist bei 130 km/h Schluss. Die im Fahrzeugboden verstaute Batterie mit einer Kapazität von 18,7 kWh ermöglicht laut Hersteller eine Reichweite von 120 bis 160 Kilometern – bei Kälte etwas weniger. Für den Stadtverkehr reicht das allemal. Und in der Stadt machen sich die rasante Beschleunigung und die Wendigkeit des Fahrzeugs positiv bemerkbar. Kompakte Abmessungen, serienmäßige fünf Türen und eine gute Übersichtlichkeit kennzeichnen den Elektrozwerg. Der Gesamtverbrauch pro 100 Kilometer beträgt laut Hersteller 11,7 kWh. 

Der kleine Akku des Stadtflitzers hat natürlich auch Vorteile, wenn es um die Ladezeit geht. Ist der e-up! leer gefahren, kann er vergleichsweise schnell wieder aufladen. Dabei ist entscheidend, welche Leistung die jeweilige Ladestation bringt. Das Laden an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose dauert mit rund zehn Stunden zwar am längsten, funktioniert aber sehr unkompliziert. An einer Wallbox beträgt die Zeit für eine vollständige Ladung schon nur noch gute sechs Stunden. An Schnellladesäulen erreicht man einen Akkustand von 80 Prozent innerhalb einer halben Stunde.

Der Weg zur nächsten Ladestation ist in Bottrop und in den Nachbarstädten sowieso nicht weit. Wer sich also ohnehin innerorts aufhält, kommt mit der Reichweite des Wagens gut zurecht. 19 Ladestationen betreibt allein die ELE derzeit in der Emscher-Lippe-Region, acht davon in Bottrop. Und der Energieversorger treibt den Ausbau massiv voran. Die Gesamtzahl der Lademöglichkeiten im ELE-Land soll sich in den nächsten zwölf bis 15 Monaten mehr als verdoppeln.

 

Zurück