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Übungs-Defis für die Malteser

Mit einem Defibrillator können auch Laien Leben retten. Wie das geht, kann man bei den Maltesern lernen. In Erste-Hilfe-Kursen und Notfall-Trainings machen sie jedes Jahr hunderte Kursteilnehmer fit für den Fall der Fälle. Allerdings sind die Defis, wie sie umgangssprachlich genannt werden, teuer. Entsprechend willkommen war das Angebot der ELE, gleich drei ihrer nicht mehr benötigten Defibrillatoren als zusätzliches Übungsgerät zur Verfügung zu stellen. Der Stadtbeauftragte Rainer Prittwitz und Ausbilder Bastian Prittwitz haben die neuen Übungs-Defis von Boris Pateisky, Geschäftsführer der ELE-Tochter EVNG, entgegengenommen.

Über 130.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich am plötzlichen Herztod. Meist ist die Ursache eine schwere Herzrhythmusstörung – das so genannte Kammerflimmern. Da Herzkammerflimmern auch die Folge eines Stromunfalls sein kann, ist es bei ELE und EVNG besonders wichtig, dass alle Standorte mit Defibrillatoren ausgestattet sind. Ende letzten Jahres wurden die handlichen Schockgeber an den verschiedenen Standorten der ELE in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck gegen neuere Modelle getauscht. Diese sind deutlich wartungsärmer und die Akkus halten länger.

„Technisch sind die ausgemusterten Defis allerdings noch völlig in Ordnung“, sagt EVNG-Chef Boris Pateisky. „Als Übungsgeräte erfüllen sie nun weiterhin einen sinnvollen Zweck. Und da wir einen guten Kontakt zu den Gladbecker Maltesern pflegen, freuen wir uns, dass wir sie auf diese Weise bei ihrer Arbeit unterstützen können.“ Schon seit vielen Jahren arbeiten ELE und EVNG mit den Gladbecker Maltesern zusammen, wenn es darum geht, die Kenntnisse der betrieblichen Ersthelfer in internen Schulungen aufzufrischen.

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