Staatliche und regulatorische Kosten belasten die Strompreise

Bereits zum 1. Januar 2016 haben sich die verschiedenen gesetzlichen Umlagen verändert, die auf die Strompreise wirken. Zu diesen Kostenkomponenten zählen unter anderem die EEG-Abgabe, die Abgabe zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und die Umlage nach §19 Netzentgeltverordnung (NEV), die die teilweise Befreiung bestimmter energieintensiver Industrien von den Netzentgelten regelt. Insgesamt erhöht sich die Belastung durch staatliche Abgaben und Umlagen um etwa 0,72 Cent je Kilowattstunde (kWh) brutto. Darüber hinaus stiegen die regulierten Netznutzungsentgelte für Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck um rund einen halben Cent je kWh. Auch wenn verbesserte Konditionen bei der Strombeschaffung in die entgegengesetzte Richtung wirken, bleibt ein Einfluss auf die Strompreise im Emscher-Lippe-Land nicht aus.

Für die ersten zwei Monate kompensiert ELE die Steigerungen dieser Kostenfaktoren. Zum 1. März 2016 wirkt sich die veränderte Kostensituation dann auf die Strompreise der ELE aus. Der verbrauchsabhängige Arbeitspreis geht für die meisten ELE-Produkte um 0,89 Cent netto bzw. 1,06 Cent brutto je kWh nach oben. Alle ELE-Kunden bekommen in einem ausführlichen Brief dazu alle wesentlichen Informationen. Der Grundpreis bleibt für fast alle Kunden unverändert. Aufs Jahr 2016 gerechnet entspricht das für die meisten Kundengruppen einer Steigerung von unter drei Prozent, die monatlichen Stromkosten dürften bei Durchschnittsverbrauchern um etwas mehr als zwei Euro steigen. Die Preise für Elektrospeicherheizung oder Wärmepumpe bleiben konstant, da es hier keine Erhöhung der Netznutzungsentgelte gab und die Beschaffungskosten aufgrund einer anderen Beschaffungsstruktur stärker gesunken sind.

Eine Ablesung der Zähler zum Stichtag ist nicht erforderlich, die Abrechnungssysteme kommen in der Regel zu präzisen Ergebnissen. Wer seinen Zählerstand Anfang März aber angeben möchte, kann das natürlich tun: Am einfachsten geht das online unter www.ele.de/kundenkonto.

Bei der Gelegenheit kann man sich dann auch gleich für das „Kundenkonto online“ anmelden. Damit kann man zum Beispiel seine letzten Rechnungen einsehen oder die Entwicklung des Energieverbrauchs verfolgen, aber auch die Höhe der Abschlagszahlung auf den aktuellen Verbrauch anpassen. Wer nach wie vor auf Papier setzt, kann sich seine Rechnungen natürlich auch ausdrucken – ganz bequem zuhause am Rechner. Anmelden kann man sich auf www.ele.de/kundenkonto. Die Registrierung ist unkompliziert, die einzelnen Schritte werden leicht verständlich erklärt. Benötigt werden nur die E-Mail-Adresse und die Kundennummer. Danach kann das Kundenkonto sofort genutzt werden.

Neupreise Strom 2016

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