ELE-Mitarbeiter übergeben Cent-Spende

Im Bild v.l.n.r.: Hendrik Düker, Diana Bubolz und Rainer Kroker von der ELE mit der 1. Vorsitzenden des Vereins Doro Schwers und den Koordinatorinnen Beate Letzel und Gerda Oles.

Kleinvieh macht auch Mist, sagt der Volksmund. Und die Aktion „Cent-Spende“ der Belegschaft der Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) und ihrer Tochtergesellschaft ELE Verteilnetz GmbH (EVNG) gibt ihm Recht. Jeden Monat verzichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ELE-Gruppe auf einen kleinen Teil ihres Nettolohns und spenden die Cents hinter dem Komma für den guten Zweck. Die vielen kleinen Spenden wandern in einen großen Topf, in dem sich über die Zeit dann eine stolze Summe ansammelt. Mehrere Tausend Euro sind seit der letzten Ausschüttung vor zwei Jahren wieder zusammengespart worden und die gehen nun an drei soziale Einrichtungen in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck.

In Gladbeck ist es der Hospiz-Verein, der sich über die Spendensumme von 2.000 Euro freuen kann. Die Mitarbeiter des Vereins – zwei hauptamtliche und über 20 ehrenamtliche – begleiten sterbende Menschen in der Familie, im Alten- oder Pflegeheim oder auch im Krankenhaus. Um diese Aufgabe der Sterbebegleitung erfüllen zu können, bedarf es einer fundierten Ausbildung der Ehrenamtlichen. Etwa ein Jahr dauert die Vorbereitung, die viele Wochenendseminare und auch Praktika umfasst. Für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Nachwuchskräfte soll jetzt auch die Spende der ELE-Mitarbeiter verwendet werden.

Auch in Bottrop und Gelsenkirchen wird die Cent-Spende für den guten Zweck eingesetzt. In Bottrop ist es der Deutsche Kinderschutzbund und in Gelsenkirchen die Obdachlosenhilfe „Gelsenkirchen packt an! – Warm durch die Nacht“, die jeweils 2.000 Euro aus dem Spendentopf erhalten und in ihre Arbeit investieren können.

Welche Einrichtungen mit der Cent-Spende unterstützt werden, wird bei jeder Ausschüttung des Spendentopfes neu entschieden. Wichtigstes Entscheidungskriterium: Es müssen soziale Einrichtungen direkt hier vor Ort in den drei ELE-Städten sein. Rainer Kroker vom ELE-Betriebsrat: „Wir haben uns an Vorschläge aus dem Kollegenkreis gehalten und sind uns sicher, dass die Spende gut angelegt ist. Es ist immer wieder schön, zu sehen, dass wir mit der Aktion Cent-Spende mit kaum spürbaren Ausgaben viel bewirken können.“

 

 

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