Den Akku aufladen

Ladestation für Elektrofahrräder auf dem Johann-Breuker-Platz in Betrieb genommen

Die Akkus am Fahrrad aufladen und währenddessen die Einkäufe erledigen? Oder Zwischenstation bei der Fahrradtour und bei Eis oder Kuchen die Batterie wieder auf volle Leistung bringen? In Kirchhellen ist das jetzt kein Problem mehr. Auf dem Johann-Breuker-Platz kann man sein Elektrofahrrad ab sofort kostenlos betanken. Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper und ELE-Geschäftsführer Kurt Rommel nahmen dort heute eine Ladestation für Elektrofahrräder in Betrieb.

Elektrische Fahrräder wie E-Bikes und Pedelecs werden nicht nur bei Senioren immer beliebter, auch die jüngere Generation hat den Fahrspaß mit elektrischem Rückenwind längst für sich entdeckt und nutzt die trendigen Bikes beispielsweise, um längere Strecken umwelt- und kräfteschonend zurückzulegen. Ganz gleich ob Ausflug oder Stadtbummel – ab sofort ist der Kirchhellener Ortskern eine Anlaufstelle für jeden Elektro-Radler, der unterwegs eine Verschnaufpause einlegen und die Akkus seines Bikes aufladen möchte. Drei E-Bikes können zeitgleich über Schuko-Steckdosen geladen werden. Zusätzlich gibt es drei Ladefächer, die das Direktladen von insgesamt sechs Akkus ermöglichen. Fahrräder und Ladefächer lassen sich mit einem Fahrradschloss sichern. Die Ladedauer variiert je nach Kapazität und Ladezustand des Akkus. Im Durchschnitt ist der Akku nach zwei Stunden wieder vollständig geladen. Ist er komplett leer, kann es auch mal etwas länger dauern: Dann muss man mit etwa fünf bis sechs Stunden Ladezeit rechnen.

Für ELE ist die Inbetriebnahme der Fahrradladestation eine Premiere. Kurt Rommel: „Der Johann-Breuker-Platz ist ein idealer Standort für diese Ladestation. Wir engagieren uns nach wie vor sehr intensiv für den Bereich Elektromobilität, sei es durch den konsequenten Ausbau regenerativer Energien für die Stromversorgung von Elektrofahrzeugen, durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur oder die Kooperation mit Wissenschaftlern und Herstellern zur Förderung der Entwicklung. Zusätzlich zu den vielen Autoladesäulen, die in der Region bereits in Betrieb sind, haben wir nun erstmals eine Ladestation für Fahrräder errichtet und die Infrastruktur damit um einen weiteren attraktiven Baustein ergänzt.“

Auch Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper freut sich, dass die Ladesäule pünktlich zum Start in die Radsaison eröffnet werden konnte: „Nach der Ladestation  für Elektroautos am Brauhaus freue ich mich über den Beitrag der ELE zur weiteren Nutzungsmöglichkeit der Elektroräder. Es gibt sicher viele Möglichkeiten, die zum Aufladen benötigte Zeit im Dorf zu verbringen - eine große Auswahl in den umliegenden Geschäften und nicht zuletzt unsere beliebte Gastronomie werden die Zeit verkürzen.“

ELE-Kunden, die noch kein Elektrofahrrad besitzen, aber gerne einmal proberadeln möchte, haben übrigens auch dazu die Möglichkeit: Nur einen kurzen Fußmarsch von der Ladesäule entfernt, im Fahrradgeschäft Zweirad Fiele (Hauptstraße 49), stehen für alle ELE-Card-Inhaber zwei ELE-Pedelecs kostenlos zum Verleih bereit. Da die Räder insbesondere in den Sommermonaten sicher wieder sehr begehrt sein werden, ist in jedem Fall eine Reservierung direkt vor Ort oder telefonisch unter 02045-2630 nötig. Außerdem gewährt Zweirad Fiele fünf Prozent ELE-Card-Rabatt auf den Kauf eines neuen Pedelecs.

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