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Erdgas tanken

Schon nach dem ersten Mal ist klar: Erdgas tanken ist überhaupt kein Problem. Dank eines ausgereiften Systems mit genormten Zapf- und Füllstutzen ist der Tankvorgang von Erdgas genauso sicher und leicht zu handhaben wie gewohnt.

Charakteristisch für eine Erdgaszapfsäule ist das „Plopp" beim Ziehen der Tankpistole. Beim Tankvorgang befüllt ein Kompressor zuerst ein Bündel von Druckflaschen, den sogenannten Zwischenspeicher. Aus diesem Zwischenspeicher strömt das komprimierte Erdgas über die Zapfsäule innerhalb weniger Minuten in den Fahrzeugtank. Die CNG-Betankung erfolgt vollautomatisiert, die Zapfpistole sitzt druckdicht auf.

Schnell und einfach
Durch diese „Fast-Fill"-Betankung ist der Tankvorgang genauso schnell und einfach wie bei Benzin und Diesel, denn der Kompressor füllt unabhängig von der Fahrzeugbetankung den Gas-Vorratsspeicher wieder auf. Der Druck von 200 bar ermöglicht ein ebenso schnelles Tanken wie bei herkömmlichen Kraftstoffen. Ein besonderer Vorteil ist, dass beim Erdgastanken keine giftigen Dämpfe entweichen. Ein weiterer Pluspunkt für die Ökobilanz von CNG: Die Belieferung erfolgt über den Anschluss ans Erdgasnetz und nicht mit dem LKW über die Straßen.

H-Gas / L-Gas
Man unterscheidet H-Gas (high caloric gas) und L-Gas (low caloric gas). Im H-Gas ist mehr brennbares Methan enthalten, der Energieinhalt pro Kilo ist folglich größer. Erdgasfahrzeuge können grundsätzlich sowohl H-Gas als auch L-Gas verwenden. Der Energieinhalt von einem Kilo H-Gas entspricht dem von 1,5 Liter Superbenzin bzw. 1,3 Liter Diesel, beim L-Gas etwa zehn bis 15 Prozent weniger. Etwa um diesen Wert ist L-Gas günstiger als H-Gas, und die Reichweite ist entsprechend geringer. Es ist auch kein Problem, H-Gas nachzutanken, wenn man zuvor L-Gas getankt hatte. Oder umgekehrt.

Ob die Tankstelle, an der Sie gerade tanken wollen, H-Gas oder L-Gas anbietet, kann sie nicht selbst entscheiden. Das Erdgas stammt ja aus dem örtlichen Gasnetz, und das enthält entweder H-Gas oder L-Gas. Ganz Deutschland ist aufgeteilt in H-Gas- und L-Gas-Gebiete. Und selbst durch das Emscher-Lippe-Land verläuft eine solche Grenze: Deshalb wird in Gelsenkirchen H-Gas angeboten, in Bottrop und Gladbeck L-Gas. Ein Leistungsunterschied beim Fahrzeug ergibt sich daraus übrigens nicht, lediglich die Reichweite ist mit L-Gas entsprechend geringer. Preislich sind beide Sorten auf identischem Niveau - das L-Gas also um den geringeren Energieinhalt günstiger. Rechnet man den Preis bezogen auf die Kilometerleistung, kosten beide Sorten ungefähr dasselbe. Ob man gerade L-Gas oder H-Gas tankt, kann man auf dem Aufkleber an der Zapfsäule nachlesen.

Hier CNG, dort LPG
Gas ist nicht gleich Gas! Die beiden verbreiteten Varianten CNG (Compressed Natural Gas aus Erdgas, Biomethan und Synthetischen Methan) und LPG (Liquefied Petroleum Gas/Flüssiggas aus Propan/Butan) unterscheiden sich in chemischer, technischer und ökologischer Hinsicht deutlich.

Beide Kraftstoffe werden im PKW-Bereich in Ottomotoren eingesetzt. Beide benötigen eigene Lager- und Zapfeinrichtungen. Damit enden die Gemeinsamkeiten. Die chemische Basis des Kraftstoffs CNG ist Methan. Methan ist leichter als Luft, Flüssiggas (LPG) schwerer. CNG wird mit rund 200 bar gasförmig getankt, LPG mit etwa acht bis zehn bar flüssig. CNG tankt und kauft man per Kilogramm, LPG in Litern.

Der Energiegehalt von CNG ist etwa doppelt so hoch wie beim LPG. CNG kann mittlerweile aus verschiedenen regenerativen Quellen erzeugt und im vorhandenen Erdgasnetz gespeichert werden. LPG ist ein Nebenprodukt bei der Ölförderung und beim Raffinieren. Während CNG-Fahrzeuge fast ausschließlich serienmäßig vom Herstellerband rollen und so in allen Komponenten auf diesen Kraftstoff optimiert werden können, sind LPG-Gasanlagen meist als klassische „Nachrüst-Lösung“ verbreitet. Den hohen technischen Standard inklusive voller Herstellergarantie erreichen nur Serienfahrzeuge.

Reduzierte Mineralölsteuer
Schon seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts gilt für Erdgas als Kraftstoff, vor allem aufgrund der Vorteile für die Umwelt gegenüber herkömmlichen Verbrennungsmotoren, ein reduzierter Mineralölsteuersatz. Auch im Rahmen der jüngsten umweltpolitischen Initiative der Bundesregierung für die weltweite Reduzierung der CO2-Emissionen wurde Erdgas als eine der drei Energien benannt, mit denen es möglich ist, den Schadstoffausstoß und dessen Wirkung entscheidend zu reduzieren. Bis Ende 2018 gilt ein deutlich reduzierter Mineralölsteuersatz für Erdgas zum Fahren. Nach den aktuellen Entscheidungen im EU-Parlament deutet alles darauf hin, dass diese Sonderregelung mindestens bis 2025 verlängert werden könnte.

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